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Hausstauballergie
Bezeichnung für eine Allergie, bei der die Betroffenen in der Regel gegen eine Vielzahl von im Hausstaub befindlichen Stoffen allergisch reagieren.
An erster Stelle stehen hierbei die Hausstaubmilben (und/oder andere Staubmilben) bzw. ihre Ausscheidungen. Sie gehören zu den sogenannten Inhalationsallergenen, d. h. sie gelangen über die Atemluft in den Körper.
Die Allergie gehört zum Soforttyp, d. h. die Symptome treten wenige Minuten bis Stunden nach dem Allergenkontakt auf. Typisches Krankheitsbild ist der allergische Dauerschnupfen, oft verbunden mit tränenden Augen, Niesreiz und asthmatischen Beschwerden. Milbenallergene können darüber hinaus auch Schübe von Neurodermitis und Ekzeme auslösen.
Die Hausstauballergie gehört mit der Pollenallergie zu den weitverbreitetsten Allergien und birgt ein hohes Gefährdungspotential zum Etagenwechsel, also der Verlagerung der Symptome vom Bereich der oberen Atemwege auf die Bronchien (vom Dauerschnupfen zum allergischen Asthma bronchiale).
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