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Pollenallergie
Die wohl bekannteste Allergieform, die - wie der Name bereits sagt - durch Pollen (von Bäumen, Blumen, Gräsern und Kräutern) ausgelöst wird.
Charakteristisch sind folgende Symptome: Juckreiz an Auge und Nase; Fließschnupfen; (starker) Niesreiz; Schleimhautschwellung und dadurch bedingt eine behinderte Nasenatmung; Bindehautentzündung (Konjunktivitis); Druckgefühl und Kopfschmerz, von den Nasennebenhöhlen ausgehend; gelegentlich auch Juckreiz in den Ohren und dem Mund-Rachenbereich.
Zu den häufigsten Allergenen gehören Pollen folgender Pflanzen: Erle, Haselnuß, Birke, Pappel, Wiesengräser, Roggen, Spitzwegerich, Gerste, Brennessel, Beifuß. Die Erkrankung wird vielfach auch als saisonale allergische Rhinitis (Schnupfen) bzw. Rhinokonjunktivitis (Schnupfen & Bindehautentzündung) bezeichnet.
Saisonal ist die Erkrankung aufgrund ihrer Abhängigkeit von der Blütezeit der auslösenden Pflanzen. Durch die Inhalation der Pollen mit der Atemluft gelangen die Allergene in den Körper und lösen dort bei Allergikern eine Reaktion vom Soforttyp aus, die sich u. a. in den oben aufgezählten Symptomen äußern kann.
Die Diagnose erfolgt über den Prick-Test. Dabei werden Pollenallergen-Konzentrate in flüssiger Form auf die Haut der Innenseite der Unterarme aufgebracht und durch einen kleinen Nadelstich in die oberen Hautschichten befördert. Nach kurzer Wartezeit kann der Allergologe (Facharzt) ablesen, welche spezifischen Pollen die Krankheit auslösen.
Zur Therapie der Symptome werden Antihistaminika, schleimhautabschwellende Nasensprays, Mastzellstabilisatoren wie Cromoglicinsäure und bei akuten Schüben kortisonhaltige Präparate eingesetzt. Pollenallergiker haben ein erhöhtes Risiko, eine Ausweitung der Erkrankung auf die unteren Atemwege zu erleiden. Dieser sogenannte Etagenwechsel zum allergischen Asthma macht sich zunächst durch Symptome wie Husten und Auswurf bemerkbar, im weiteren Verlauf kommt es dann zu asthmatischen Beschwerden wie anfallweiser Atemnot, starken Hustenanfällen usw.
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