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Mastzelle


Im Blut zirkulierende und/oder auf den Schleimhäuten befindliche Immunzelle (weißes Blutkörperchen), die im Knochenmark gebildet wird. Die Mastzellen gelten als Schaltstellen für allergische Reaktionen, da sie bei den Allergien vom Soforttyp (z. B. Pollenallergie, Hausstauballergie) eine entscheidende Rolle spielen: Auf der Zelloberfläche können sich IgE-Antikörper (Immunglobuline der Klasse E) ankoppeln und jeweils zu zweit ein in den Körper eindringendes Allergen an sich binden. Auf einer Mastzelle finden zwischen 10000 und 50000 IgE-Rezeptoren Platz. Die Antigen-Antikörper-Reaktion ist Auslöser für zwei entscheidende Effekte: Zum einen steigt die Durchlässigkeit der Zellmembran. Zum anderen kommt es zur Ausschüttung der entzündungsfördernden Mittlersubstanzen (Mediatoren) wie Histamin und Leukotriene sowie zu einer verstärkten Produktion dieser Stoffe. Diese Mediatoren lagern in der Zelle in kleinen, prallgefüllten Bläschen (Vesikel). Die Zellen sind damit sozusagen "gemästet".

Siehe: Allergieformen; Allergen; Histamin; IgE; Immunglobuline; Leukotriene



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