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Allergie
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Haut-Tests

Epikutan-Test
Klassischer Allergie-Test zur Feststellung der Auslöser von allergischen Kontaktekzemen. Hierbei werden die verschiedenen verdünnten Allergenlösungen auf spezielle Pflaster aufgetragen und auf der Haut befestigt (i. d. R. auf dem Rücken oder auch auf dem Oberarm). Da es sich bei Kontaktekzemen um eine allergische Spätreaktion handelt, wird erst nach 2-3 Tagen das Pflaster abgenommen, und der Arzt stellt das Ergebnis fest.

Prick-Test
Dieser Allergie-Test ist der am weitesten verbreitete unter den Hauttests. Auf die Innenseite des Unterarms oder den Rücken wird je ein Tropfen der zu testenden Allergene aufgebracht und mit - je einer - sehr feinen Nadel durchstochen, so daß die Allergene in die oberste Hautschicht gelangen. Nach ca. 20 Minuten sind allergische Reaktionen vom sogenannten Soforttyp ablesbar, verzögerte Reaktionen nach ca. sechs bis 24 Stunden: anhand der Quaddelgröße läßt sich das Ausmaß der Sensibilisierung erkennen.

Intrakutan-Test
Bei diesem Allergie-Test werden die verdünnten Allergene mit einer feinen Kanüle in die tieferen Hautschichten gespritzt. Er wird nicht routinemäßig angewendet, da er schmerzhafter ist als der Prick-Test und ein hohes Risiko von fälschlicherweise positiven Ergebnissen birgt. Hilfreich jedoch ist er bei der Testung von Insektengift und Penicillin sowie wenn der Prick-Test nicht zu eindeutigen Ergebnissen führt.

Reib-Test
Bei diesem Allergie-Test werden die puren Allergene in die Haut der Unterarminnenseite eingerieben, was bei hochsensibilisierten Personen bereits zu Reaktionen führen kann. Zur Verstärkung der Reaktion wird oftmals vor dem Reiben die obere Hautschicht (Hornschicht) mit einem Klebestreifen entfernt/abgerissen. Zur Sicherheit wird die Haut auch ohne Allergensubstanz lediglich mit einem Mulltupfer kräftig gerieben, um die nicht auf einer Allergie beruhenden Reaktionen zu erkennen bzw. von den allergischen zu unterscheiden. Das Reib-Testverfahren findet heute kaum noch Anwendung, bevorzugt wird der Prick-Test.

Scratch-Test
Allergie-Test, bei dem verschiedene Allergene auf die Haut aufgetragen werden und durch eine ca. fünf Millimeter lange oberflächliche Ritzung in die Haut eingebracht wird. Diese Form der Hauttestung findet heute nur noch selten Anwendung, lediglich zur Bestimmung gewisser Nahrungsmittelallergien, da die im Vergleich z. B. zum Prick-Test größere Hautverletzung zu Überreaktionen führen kann und auch schmerzhafter ist.

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