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Zunehmend mehr Allergiefälle in Deutschland
KÖLN (MedCon) - Allergische Erkrankungen sind in den vergangenen zehn Jahren sprunghaft gestiegen. Das ergab jetzt eine Studie von Dr. Ulrich Keil aus Münster, die in der Fachzeitschrift Allergy veröffentlicht wurde.
Keil und seine Kollegen analysierten dafür die Daten verschiedener Studien aus den Jahren 1994/95 und 1999/2000 an rund 8 000 Schülern der Altersgruppen sechs bis sieben Jahre und 13 bis 14 Jahre.
Per Fragebogen wurden die Kinder darin nach typischen Allergie-Symptomen in den vergangenen zwölf Monaten gefragt. Um die Schwere der Erkrankung einzuschätzen, waren zusätzlich noch Angaben über Häufigkeit von Keuch- und Niesanfällen sowie zu Beeinträchtigungen im täglichen Leben nötig.
Außer bei Hautallergien in der Gruppe der 13- bis 14-jährigen Jungen, nahmen Asthma und Heuschnupfen in beiden Gruppen deutlich zu. Dabei war nicht nur die Häufigkeit gestiegen, sondern auch der Schweregrad, berichteten die Wissenschaftler jetzt.
Quelle: Allergy (2003), August-Ausgabe
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